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ALPHA Biotech: Aufruf zur Bewerbung für Projekte im Bereich Bioökonomie

Die Region Grand Est kündigt ihre Unterstützung für die Ausschreibung „ALPHA Biotech“ an, eine vom Inkubator „Quest for bioeconomy“ und dem Wettbewerbscluster „Bioeconomy For Change“ geleitete Ausschreibung, an der ein Konsortium aus öffentlichen, akademischen und industriellen Akteuren beteiligt ist, darunter InnoREM (Universitätsinnovationszentrum Reims), das Europäische Zentrum für Biotechnologie und Bioökonomie, Agro-Industrie Recherches et Développements, Bpifrance und Grand Reims.

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Aufruf zur Bewerbungsabgabe zur Beschleunigung der Industrialisierung von Start-ups im Bereich der industriellen Biotechnologie, unterstützt von der Region Grand Est

Dieses Programm wird in der Region Grand Est, dem führenden europäischen Standort für Bioökonomie, durchgeführt und zielt darauf ab, Start-ups und junge Unternehmen im Bereich der industriellen Biotechnologie (TRL 4–8) auf ihrem Weg zur Industrialisierung zu begleiten, ihr Wachstum zu sichern und ihren Marktzugang zu beschleunigen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich.

Ein wegweisendes Programm zur Beseitigung der Hindernisse für die Industrialisierung

Die industrielle Biotechnologie ist ein strategischer Hebel für die Reindustrialisierung und den ökologischen Wandel. Dennoch stehen Start-ups in diesem Sektor vor großen Herausforderungen: Zugang zu Pilotanlagen, die Bewältigung der Skalierung, regulatorische Anforderungen sowie der Bedarf an fundierten technisch-wirtschaftlichen Daten zur Beschaffung von Finanzmitteln.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelt die Region Grand Est gemeinsam mit ihren Partnern das Programm „ALPHA Biotech“ – ein integriertes Förderkonzept für Start-ups, die sich auf den TRL-Stufen 4 bis 8 befinden. Das Ziel ist klar: die industrielle Skalierung sicherzustellen und den Marktzugang zu beschleunigen.

Ein in Europa einzigartiges industrielles Ökosystem

Als führende europäische Region im Bereich der Bioökonomie und als „Regionales Innovationstal“ ausgezeichnet, verfügt die Region Grand Est über ein akademisches, wissenschaftliches und industrielles Ökosystem von höchstem Rang. Sie beherbergt mehr als 150 Start-ups aus dem Bereich der Bioökonomie, von denen 40 % aus anderen Regionen oder Ländern stammen, was ihre Attraktivität unterstreicht.

ALPHA Biotech stützt sich insbesondere auf folgende Technologieplattformen:

  • CEBB (TRL 2–5) zur Validierung von Forschungs- und Technologieprozessen
  • ARD (TRL 6–9) für den technologischen Einsatz im industriellen Maßstab

Beide Bereiche sind in der Bioraffinerie in Bazancourt-Pomacle zusammengefasst. Dieser in Europa einzigartige Industriestandort ermöglicht es, alle Schritte von der Forschung bis zur Vorindustrialisierung abzudecken.

©Anthony Doennlen – Alabama Productions / Région GE

Ein strukturiertes Betreuungskonzept, das auf drei sich ergänzenden Säulen basiert

Die ausgewählten Start-ups profitieren von einer koordinierten Betreuung, die sich auf drei Schwerpunkte konzentriert:

Technologische und industrielle Sicherheit

Zugang zu Labors, Pilotanlagen und Demonstrationsanlagen, Optimierung von Bioprozessen, Unterstützung bei regulatorischen Fragen und Vermittlung von Kontakten zur Industrie.

Strategische und finanzielle Strukturierung

Aufbau einer soliden Finanzarchitektur, Ermittlung und Abstimmung öffentlicher und privater Finanzierungsquellen, Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung und Zugang zu spezialisierten Investoren.

3. Marktzugang und regionale Niederlassung

Anbindung an lokale Wertschöpfungsketten, Unterstützung bei der Ansiedlung, Zugang zu regionalen Förderprogrammen für Investitionen und zur verfügbaren Biomasse.

Diese Maßnahme stellt keine direkte finanzielle Unterstützung dar, sondern dient als strategischer Hebel, um den Zugang zu verfügbaren Finanzmitteln zu optimieren.

Eine erfolgreiche erste Pilotphase

Eine im Jahr 2025 durchgeführte Pilotphase hat die Eignung des Betreuungsmodells bestätigt.

„Die Tatsache, dass all diese Akteure regelmäßig an unserem Projekt mitgewirkt haben, hat uns viel Zeit gespart und eindeutig dazu beigetragen, dass wir uns im Grand Est etablieren wollten.“ – Céline Domerc, Mitbegründerin von AgriLab Leverage

Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2026

Der Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen zielt darauf ab:

  • Innovative Start-ups im Bereich der industriellen Biotechnologie zu identifizieren
  • Technische, industrielle und kommerzielle Reife zu beschleunigen
  • Eine nachhaltige Ansiedlung in Ostfrankreich zu begünstigen

🔍Bewertet werden die Projekte anhand ihres Innovationsgrades, ihrer technologischen Reife, ihres Marktpotenzials und der Glaubwürdigkeit ihres Plans zur regionalen Ansiedlung.

📅 Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich.

Die Preisträger werden im Juni 2026 auf der Messe VivaTech vom 17. bis 20. Juni 2026 bekannt gegeben. Der Start des Programms ist für September 2026 vorgesehen.

Über die Mitglieder des Alpha-Biotech-Konsortiums

ALPHA Biotech wird von der Region Grand Est gemeinsam mit einem Konsortium unterstützt, dem Quest for Bioeconomy, Bioeconomy For Change, InnoREM, das CEBB, ARD, Bpifrance und der Großraum Reims angehören.

Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die Region Grand Est zur führenden Region für das Scale-up industrieller Biotechnologien in Europa zu machen.

Institutionen

Région Grand Est

Die Region Grand Est unterstützt das Programm Alpha Biotech. Sie fungiert sowohl als potenzielle Geldgeberin als auch als Vermittlerin für den Zugang zum Ökosystem.

Der Gemeindeverband „Grand Reims“, eine Gebietskörperschaft, die sich für die Bioökonomie und die Bereitstellung von Flächen einsetzt.

Forschungszentren

Das Europäische Zentrum für Biotechnologie und Bioökonomie (CEBB) ist ein renommiertes Institut für die Forschungs- und Validierungsphasen von Technologien (TRL 2 bis 5).

Agro-industrie Recherches et Developpements (ARD) ist seit 1989 auf industrielle Biotechnologie, Fraktionierung und Pflanzenchemie spezialisiert. ARD ermöglicht Start-ups die industrielle Skalierung ihrer Technologie (TRL 6 bis 9).

InnoRem – ein von der Universität Reims Champagne-Ardenne (URCA) getragenes universitäres Innovationszentrum. Dieses Zentrum hat die Bioökonomie in den Mittelpunkt seiner Strategie gestellt.

Öffentliche Investitionsbank

Die Banque Publique d’Investissement (BPI) ist der unverzichtbare Partner für die Förderung und Entwicklung französischer Unternehmen. Sie bietet beispielsweise maßgeschneiderte Finanzierungen und Dienstleistungen an.

Wettbewerbscluster & Inkubatoren

Bioeconomy For Change (B4C) ist das führende Kompetenzzentrum für Bioökonomie in Europa. Es unterstützt Unternehmen bei ihrer Entwicklung sowohl durch sein internes Fachwissen als auch dank seines umfangreichen Netzwerks (über 500 Mitglieder).

Quest for Bioeconomy ist der thematische Inkubator für die Bioökonomie von Quest for Change, einem Netzwerk von Spitzeninkubatoren in der Region Grand Est. Er begleitet mehr als 200 Start-ups bei ihrer Strukturierung, ihrer Finanzplanung und ihrer Entwicklung bis hin zur Markteinführung.

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