Préprod – Industrie 4.0
Ostfrankreich, das mit Deutschland und Mitteleuropa verbunden ist, ist eine der Geburtsstätten der französischen Industrie. Metallurgie und Mechanik, Textilien in den Vogesen, haben die Entstehung großer Namen wie Alstom, Schlumberger, DMC oder Pont-à-Mousson ermöglicht. Diese Tradition setzt sich fort und macht die Region zum zweitgrößten Industriezentrum Frankreichs und zur Region mit den meisten ausländischen Investitionen im verarbeitenden Gewerbe.
✈️Exclusive Call for Project at Strasbourg Airport (67)
Strasbourg Airport is launching a call for projects to identify a company or economic operator willing to develop its business on a prime, developable plot of approximately 4 hectares, located at the main entrance of the airport platform.
📅 Submission deadline: 30 March 2026 – 12:00 (CET)

Eine bedeutende Industrieregion in Europa
Ein dichtes, vielfältiges und dynamisches Netzwerk aus Herstellern und Zulieferern
Die lange industrielle Tradition Ostfrankreichs hat den Aufstieg bedeutender Unternehmen begünstigt. Heute sind in der Region 25.800 Industrieunternehmen ansässig, was sie zum zweitgrößten Industriestandort Frankreichs macht. Zudem ist sie nach wie vor die drittattraktivste Region des Landes für ausländische Investitionen im verarbeitenden Gewerbe.
Schlüsselindustrien in der Region

Maschinenbau: Dieser Sektor nimmt in Ostfrankreich eine wichtige Rolle ein und macht 20 % der industriellen Beschäftigung in der Region aus. Ostfrankreich zählt zu den führenden Regionen Frankreichs, was die Beschäftigung in der Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau-, Metallwaren- sowie der Elektrogeräteindustrie betrifft. Mit 25.679 registrierten Industrieunternehmen im Jahr 2024 stützt sich dieses dichte Netzwerk auf eine starke Tradition in der Automobil-, Eisenbahn- und Luftfahrtindustrie. Der Sektor ist ein besonders vielversprechender Markt für Robotik- und Mechatroniklösungen, die auf die Modernisierung und Automatisierung von Produktionslinien ausgelegt sind.
Chemische Industrie: Der Chemiesektor in der Region Grand Est beschäftigt 16.000 Mitarbeiter in 400 Unternehmen. Dieser Sektor vereint große Konzerne, Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Kompetenzzentren und innovative KMU. Fast 48 % der Arbeitsplätze in diesem Bereich beziehen sich auf Produktionsaktivitäten. Diese Tätigkeiten sind besonders stark in den Bereichen Pflanzenchemie, Bioökonomie, Kautschuk, Kunststoffe, Recycling, Abfallverwertung und Industriegase ausgeprägt. Diese Konzentration an Fachkompetenz macht die Region zu einem führenden Standort für Spezialchemikalien und fortschrittliche Werkstoffe.

Weitere Industriebereiche in der Region

Luft- und Raumfahrtindustrie: Die Luft- und Raumfahrtindustrie hat in Ostfrankreich im letzten Jahrzehnt erheblich an Gewicht gewonnen. Diese Dynamik wurde von großen Unternehmen wie SAFRAN, THALES, LISI, LEACH International, AMPHENOL und Aresia vorangetrieben. Dieses ständig wachsende Ökosystem profitiert von einem dichten Netzwerk aus KMU und spezialisierten Zulieferern. Außerdem profitiert das Ökosystem von anerkanntem Fachwissen in den Bereichen Fertigung von Luft- und Raumfahrtkomponenten, Wartung, Engineering, Forschung und Entwicklung sowie Supportdienstleistungen. Diese Struktur stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region auf den nationalen und internationalen Luft- und Raumfahrtmärkten.
Kunststoffindustrie: Mit fast 300 Unternehmen und mehr als 12.650 Beschäftigten macht der Kunststoff- und Verbundwerkstoffsektor in der Region Grand Est rund 11 % der nationalen Erwerbsbevölkerung aus. Er ist stark diversifiziert und in Schlüsselmärkten wie der Automobilindustrie, dem Bauwesen, der Verpackungsindustrie, der Kosmetikbranche sowie in geringerem Maße auch in der Luftfahrt und der Medizinbranche tätig. Die Unternehmen der Branche stützen sich hauptsächlich auf Akteure aus den Bereichen Werkstoff- und Polymerchemie. Diese beiden Sektoren sind für Produktinnovation und Leistungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung.
Photo Credits : ©Plaxer

Führende französische und internationale Unternehmen mit Sitz in Ostfrankreich
Ostfrankreich: Eine Region mit internationaler Perspektive
Eine der führenden Exportregionen Frankreichs
Die industrielle Stärken der Region zeigen sich in ihrer Exportleistung. Mit einem Exportvolumen von 67,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 – nach einem Höchststand von 71,8 Milliarden Euro im Jahr 2023 – trug die Region Grand Est 11,8 % zu den französischen Exporten bei und bestätigte damit ihre Schlüsselrolle im nationalen Außenhandel.
Ihre Stärken beruhen auf einer sehr diversifizierten Industrie: Chemie, Pharmazie, Kosmetik, Agrarindustrie, Textilindustrie und Werkstoffverarbeitung gehören zu den Sektoren, die die Dynamik der Region vorantreiben. Mehrere Departements – insbesondere Marne, Moselle und Ardennes – weisen erhebliche Handelsüberschüsse auf, was die Exportorientierung der Region unterstreicht.
Ein einladendes Umfeld für ausländische Unternehmen
Ostfrankreich hat sich zu einem der führenden Standorte für ausländische Investitionen in Frankreich entwickelt. Zwischen 2021 und 2025 wurden mehr als 800 internationale Projekte angekündigt. Diese sollen 22.500 Arbeitsplätze und Investitionen in Höhe von über 8 Milliarden Euro schaffen.
Im Jahr 2025 machten Industrie- und Produktionsprojekte fast die Hälfte aller ausländischen Direktinvestitionen in der Region aus, was die Attraktivität des Gebiets für wertschöpfungsintensive Aktivitäten bestätigt.
Auf längere Sicht, zwischen 2016 und 2025, hat Ostfrankreich 1.159 internationale Projekte angezogen, was eine solide und nachhaltige Investitionsdynamik verdeutlicht.
Heute sind in der Region mehr als 2.500 Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen ansässig, die 135.000 Mitarbeiter beschäftigen, was 18 % der regionalen Beschäftigung ausmacht – eine bedeutende wirtschaftliche Kraft, die die Position Ostfrankreichs als strategischer Knotenpunkt in Europa stärkt. Diese internationalen Unternehmen, die mehr als 50 verschiedene Nationalitäten repräsentieren, stammen aus allen Kontinenten, hauptsächlich aus Europa, Nordamerika und Nordostasien.
Die wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Investoren sind:
Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Ostfrankreichs. Die Region Grand Est blickt auf eine lange gemeinsame industrielle, kulturelle und grenzüberschreitende Geschichte mit Deutschland zurück. Diese Verbindungen werden durch eine gut strukturierte Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Mobilität, Energie und Industrie gestärkt. Die Region Grand Est hat sogar einen Fahrplan verabschiedet, um die Zusammenarbeit mit Deutschland ab 2026 zu intensivieren.
→ Heute sind mehr als 800 deutsche Unternehmen in Ostfrankreich ansässig
Die USA haben dank der langjährigen Präsenz bedeutender Akteure aus den Bereichen Gesundheitswesen, Technologie, Logistik und Agrar- und Lebensmittelindustrie einen wichtigen Platz in der Industrie der Region eingenommen. Ostfrankreich verfügt über eine strategisch günstige Lage, die für nordamerikanische Unternehmen, die einen direkten Zugang zu den europäischen Märkten (Frankreich, Deutschland, Benelux) suchen, sehr attraktiv ist.
→ Rund 210 amerikanische Unternehmen sind in der Region ansässig.
Belgien unterhält dank intensiver wirtschaftlicher Beziehungen, insbesondere zum Moselland und zu den Ardennen, eine direkte und historische Verbindung zu Ostfrankreich. Zu den jüngsten Erfolgen der Region zählen auch mehrere groß angelegte belgische Projekte in den Bereichen Bioökonomie und innovative Industrien.
→ Mehr als 140 belgische Unternehmen sind in Ostfrankreich vertreten.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und der Region Grand Est beruhen auf langjährigen industriellen Verbindungen (Maschinenbau, Werkstoffe, Agrar- und Lebensmittelindustrie), die durch die geografische Lage Ostfrankreichs auf der Achse Großbritannien–Frankreich–Italien gestärkt werden, insbesondere rund um Reims, einem strategischen Knotenpunkt, der von internationalen Unternehmen sehr geschätzt wird.
→ Mehr als 70 italienische Unternehmen haben ihren Sitz in der Region Grand Est.
Japan unterhält enge technologische und industrielle Beziehungen zur Region Grand Est, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Chemie, Optik, Feinmechanik und Landtechnik. In der Region sind mehrere Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Produktionsstätten großer japanischer Unternehmen angesiedelt.
→ 42 japanische Unternehmen sind in der Region vertreten.
Ostfrankreich: Ein Land mit Fachwissen und Exzellenz
Ein reichhaltiges und qualifiziertes Arbeitskräfteangebot
Mit über 300.000 Arbeitsplätzen in der Industrie zählt Ostfrankreich zu den führenden Industrieregionen des Landes. Diese starke wirtschaftliche Grundlage hat hochqualifizierte Arbeitskräfte hervorgebracht, die von einer langjährigen Tradition industriellen Know-hows und einer tief verwurzelten Industriekultur geprägt sind. Mit Blick auf die Zukunft müssen bis 2030 mehr als 138.000 Stellen besetzt werden – eine Herausforderung, die sowohl die Dynamik der strategischen Sektoren der Region als auch den wachsenden Bedarf an neuen Talenten unterstreicht. Hier macht die Industrie fast 16 % des regionalen BIP aus, verglichen mit 10 % auf nationaler Ebene. Um diese Dynamik zu unterstützen, arbeiten Unternehmen und Berufsverbände eng mit öffentlichen Akteuren zusammen, um gezielte Ausbildungsprogramme zu entwickeln, die Attraktivität von Karrieren in der Industrie zu fördern und die langfristige Erneuerung essenzieller Kompetenzen sicherzustellen.
Ein bedeutender Talentpool an den technischen Hochschulen und Universitäten der Region
Die Region Grand Est beherbergt 5 Universitäten, 35 Ingenieurhochschulen, 100 berufsbildende Gymnasien und 2 europäische Campusse und ist damit einer der führenden Standorte Europas für Hochschulbildung und berufliche Weiterbildung. Dieses hochwertige akademische Ökosystem wird durch starke Synergien zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen, Laboren und der Wirtschaft getragen und positioniert Ostfrankreich als Zentrum für Innovation und angewandte Forschung mit hohem Mehrwert.
Die Universitäten Lothringen und Straßburg, zwei der größte Frankreichs, zählen zusammen über 116.000 Studierende. Diese dynamische akademische Gemeinschaft bildet einen reichen Pool an hochqualifizierten Talenten, die bereit sind, den sich wandelnden Anforderungen von Unternehmen in der Region und darüber hinaus gerecht zu werden.
In der Region befinden sich auch mehrere renommierte Ingenieurshochschulen, die in Frankreich, Europa und weltweit anerkannt sind:

CentraleSupélec – Campus Metz (Metz – Moselle, 57): Der Campus Metz, der aus dem Fusion von Centrale Paris und Supélec hervorgegangen ist, hat sich zu einem wichtigen Akteur in der Ingenieurausbildung in der Region Grand Est entwickelt. Er befindet sich im Herzen des Technopôle Metz und profitiert von einem hochkarätigen wissenschaftlichen und industriellen Umfeld.
Die Hochschule zeichnet sich durch ihre Studiengänge in den Bereichen Physikingenieurwesen, Informatik und allgemeines Ingenieurwesen sowie durch ihre ausgeprägte Forschungs- und Innovationskultur aus, die von mehreren international anerkannten Labors unterstützt wird.
Mines Nancy (Nancy – Meurthe-et-Moselle, 54): Als eine der führenden Ingenieurshochschulen der Region Grand Est genießt die Mines Nancy landesweit hohen Ruf für ihre akademische Exzellenz und ihre enge Zusammenarbeit mit der Industrie. Die Hochschule zeichnet sich insbesondere durch ihre generalistischen Ingenieurstudiengänge und ihre Fachkompetenz in hochspezialisierten Ingenieursbereichen aus, was sie zu einer bei Studierenden und Unternehmen gleichermaßen begehrten Einrichtung macht.
Photo credit : ©Raoul Gilibert


ECPM – École Européenne de Chimie, Polymères et Matériaux (Straßburg – Bas-Rhin, 67): Die ECPM ist für ihre fundierte Fachkompetenz in den Bereichen Chemie, Materialwissenschaften und Polymerwissenschaften bekannt. Die Hochschule zeichnet sich durch eine ausgeprägte internationale Ausrichtung aus und zieht Studierende aus aller Welt an. Ihre engen Verbindungen zu Forschungslabors und Industriepartnern stärken ihre strategische Position im Bereich der Spitzentechnologien.
Photo credit : ©Lilia Zanetti
UTT – Université de Technologie de Troyes (Troyes – Aube, 10) : Auch die UTT zählt zu den führenden Hochschulen der Region. Dank ihres projektorientierten Lernansatzes, ihrer engen Verbindung zur angewandten Forschung und ihres breiten Spektrums an Studienrichtungen (darunter Informatik, industrielle Systeme und Werkstoffkunde) genießt sie bei Recruitern hohes Ansehen.
Photo credit : ©Christophe Manquillet

Ostfrankreich: im Herzen Europas und Vorreiter bei der Dekarbonisierung
Eine Region mit reichhaltigen, CO₂-freien und kostengünstigen Ressourcen und Energie
Eine Region mit reichhaltigen Ressourcen und Energie
Die Region Grand Est erzeugt fast 13 % der gesamten erneuerbaren Energie in Frankreich und wird damit im Jahr 2025 die viertgrößte französische Region in Bezug auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sein. Die Region ist zudem landesweit führend bei der Entwicklung verschiedener Infrastrukturen zur CO₂-armen Stromerzeugung, darunter:
- Solarthermie: +16,5 % installierte Leistung im Jahr 2022
- Windkraft: zweitgrößte Region Frankreichs sowohl bei der installierten Leistung als auch bei der Stromerzeugung
- Biogas: 1. Region in Frankreich bei installierter Leistung, Stromerzeugung und Biomethaneinspeisung
- Holzenergie: die führende erneuerbare Energiequelle der Region
- Biokraftstoffe: 1. Region in Frankreich bei der Biokraftstoffproduktion
- Fernwärmenetze: 130 Netze mit einer Gesamtlänge von 781 km
Bezahlbare Energie für die Industrie
Im Jahr 2024 wird Frankreich zu den Ländern mit den niedrigsten MWh-Preisen in der EU-27 gehören. Der Preis pro MWh wird 2024 bei 165 €/MWh liegen, während der europäische Durchschnitt 177,70 €/MWh erreicht. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 verzeichnete der SDES einen weiteren Rückgang des Preises pro MWh für Unternehmen in Frankreich um 2,4 %, der im Juli 2025 161 €/MWh erreichte.
Im Zentrum der Logistiknetzwerke
An der Schnittstelle des europäischen Güterverkehrs
Die Region Grand Est liegt im Herzen der europäischen Güterverkehrsnetze und bietet eine hervorragende Anbindung:
- Zweitgrößte Exportregion Frankreichs
- 70 % des europäischen Binnenschiffsverkehrs
- Der Rhein, Europas führende Wasserstraße
- Straßburg, der zweitgrößte Flusshafen Frankreichs
- Zweitgrößte Binnenwasserstraßenregion Frankreichs
- 30 multimodale Verkehrsknotenpunkte
- 25 % des europäischen Güterverkehrs werden über Ostfrankreich abgewickelt
- 30 Wasserstofftankstellen sind in der Region bis 2030 geplant
- Eine vielfältige Infrastruktur, die sich über das gesamte Gebiet erstreckt.
Leistungsfähige Verkehrs- und Logistikinfrastruktur
Diese einzigartige geografische Lage, verbunden mit einer gut ausgebauten, modernen Logistikinfrastruktur, macht die Region Grand Est zu einem wichtigen europäischen Logistikzentrum.
- 2 Flughäfen unter den Top 10 Frankreichs im Frachtverkehr:
- Basel–Mulhouse und Paris–Vatry
- 4.700 Logistikunternehmen mit 108.700 Beschäftigten
- 1.300 km Autobahnen, ergänzt durch ein dichtes nationales und departementales Straßennetz
- Drei europäische TEN-T-Güterverkehrskorridore kreuzen und überschneiden sich innerhalb der Region
- 23 multimodale Plattformen und 200 angeschlossene Schienengüterverkehrsterminals (ITE), unterstützt durch ein regionales Förderprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro

Auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Logistik
Die Region setzt auf eine multimodale Infrastruktur, um den Übergang zu kohlenstoffarmen Güterverkehrslösungen zu unterstützen:
- Die Region Grand Est verfügt über 200 intermodale Terminals und gewährt im Rahmen eines mit 20 Millionen Euro dotierten Förderprogramms, das auf die Förderung des dekarbonisierten Güterverkehrs abzielt, Zuschüsse für den Bau neuer Bahnterminals, die direkt an Industriegebiete angebunden sind.
- 23 multimodale Plattformen (Straße–Schiene–Fluss–Luft), die über das gesamte Gebiet verteilt sind, ermöglichen kostengünstigere, effektivere und umweltfreundlichere Transportlösungen.
Photo credit : ©EURO RHEIN PORTS
Verfügbare, gut angebundene und leicht erreichbare Immobilienangebote
In der Region Grand Est gehören die Kosten für Gewerbeimmobilien nach wie vor zu den günstigsten in Frankreich – ein echter Vorteil für Unternehmen, die sich gerade ansiedeln oder expandieren. Mit Durchschnittspreisen von 142 €/m² für Büroflächen und 84 €/m² für Industrieflächen liegt die Region deutlich unter den in anderen großen französischen Regionen üblichen Preisen.
Dieser Vorteil ist vor allem auf die Größe der Region und die Verfügbarkeit von Flächen zurückzuführen, insbesondere in strategischen Logistik- und Industriegebieten, die gut an die großen europäischen Verkehrswege angebunden sind. Diese seltene Kombination aus niedrigen Kosten und erstklassigen Standorten schafft ein besonders günstiges Umfeld für die Entwicklung von Aktivitäten in den Bereichen Industrie, Logistik und Dienstleistungen.

Dank dieser zahlreichen wesentlichen Vorteile in den Bereichen Logistik, Energie und Flächen hat sich die Region Grand Est als eine der führenden Industrieregionen Frankreichs und als bedeutender Exporteur von Industriegütern etabliert.
Innovationsführer in der Industrie 5.0– Advanced Manufacturing Industry
Angesichts dieses stark industrialisierten Umfelds und im Bewusstsein der derzeit stattfindenden tiefgreifenden Veränderungen haben sich die wirtschaftlichen und institutionellen Akteure in Ostfrankreich dazu entschlossen, in die Umgestaltung ihrer Produktionsstrukturen zu investieren, um den neuen Herausforderungen zu begegnen, die sich aus den tiefgreifenden industriellen, ökologischen und digitalen Veränderungen ergeben.
Start-ups und Technologietransfer
Dank eines Netzwerks aus Inkubatoren und SATTs (Technologie-Transfer-Beschleunigungsunternehmen), die in der gesamten Region miteinander vernetzt sind, beherbergt die Region zahlreiche innovative Projekte und Start-ups in der Gründungsphase. Die von diesen Akteuren entwickelten Lösungen sollen in der lokalen Industrie zum Einsatz kommen. Ihr Ziel? Die Optimierung von Wertschöpfungsketten und Produktionsprozessen. Initiativen wie „Quest for Industry“ und „SATT Conectus“ spielen in dieser Dynamik eine Schlüsselrolle. Sie zielen darauf ab, den Technologietransfer an Industrieunternehmen zu beschleunigen.
Quest for Industry
Among the 260 start-ups incubated in Eastern France, nearly 90 specialize in hardware and software solutions for the industry. They benefit from the support of Quest for Industry, the thematic incubator of the Quest for Change network dedicated to industrial projects.
Thanks to its structure entirely dedicated to industrial innovation, Quest for Industry supports entrepreneurs from the early stages of prototyping to the creation of their first production unit. The incubator thus contributes to strengthening the industrial attractiveness of the region and accelerating the emergence of new technologies for the industry of the future.
SATT Connectus
Conectus, one of the 13 French SATTs in the National SATT Network, supports the commercialization of public research. In the Grand Est region, it finances innovative research projects, secures intellectual property, and facilitates partnerships between laboratories and companies.
Its work draws on the scientific excellence of the region, particularly in Alsace, to transform innovations into concrete solutions for the market.
Highly connected industrial communities around Industry 5.0
With its structured advanced manufacturing ecosystem, the Grand Est region brings together manufacturers, clusters, hubs, and innovation centers to accelerate the Industry of the Future.

KMØ – Industrial digitalisation
KMØ, located in the heart of the former SACM factory in Mulhouse, brings together startups, manufacturers, and schools to accelerate the digital transformation of industry. The site enables the concrete development of Industry 4.0 solutions. These include process optimization, data & IoT, and prototyping using new technologies. This is made possible by an ecosystem of more than 70 companies and initiatives such as the Club des Locomotives. These structures connect industrial needs and digital expertise.
Photo Credit : ©Stadler / Région Grand Est
Industry 5.0 builds on the foundations laid by Industry 4.0—automation, digitalization, simulation, and energy optimization—by adding a strong focus on corporate social responsibility.
Its ambition is to reduce the industrial carbon footprint through smarter use of energy, raw materials, and production flows. This new stage also places people at the center of technological innovation: operators become key contributors within production systems that integrate AI, collaborative robots, and intelligent interfaces.
Industry 5.0 therefore promotes more sustainable, resilient, and ergonomic industrial environments, where high performance and social responsibility reinforce one another
Additive Manufacturing Community
Eastern France supports the emergence of the additive manufacturing industry . This industry can rely on a specialized cluster in the region: the “Additive Manufacturing Community.” This network brings together nearly a hundred players, including 40 companies, several higher education institutions, and research laboratories. Together, they cover the entire value chain and help to structure the regional 3D printing sector.

With its structured advanced manufacturing ecosystem, Eastern France brings together manufacturers, clusters, hubs, and innovation centers to accelerate the Industry of the Future.

Le Pôle Véhicule du Futur
Certified as a competitiveness cluster since 2005, the Pôle Véhicule du Futur (“Vehicle of the Future”-Cluster) is an association dedicated to the development of innovative mobility solutions. Its goal is to strengthen collaboration between companies, educational institutions, and research centers.
It brings together and coordinates an ecosystem of more than 400 members in the eastern quarter of France. This covers the Bourgogne-Franche-Comté and Grand Est regions.
The Nogentech Cluster
The NOGENTECH cluster brings together industrial companies from the Haute-Marne department. Its role is to support the development of the industrial sector through various promotional initiatives, carried out in close collaboration with regional stakeholders in research, training, and economic development.
The cluster includes 54 companies from southern Champagne. With more than 35% of the world’s production of orthopedic implants and instruments, its “Prosthesis Valley” division brings together leading manufacturers of implantable medical devices, such as Viant Medical, B. Braun Aesculap, Marle, C2F Implants, and Maire-Didier. The cluster is recognized as an Industrial Territory and is part of the French Tech network. Its flagship building is located within the Pôle Technologique 52 technology park.
© Métaltech-edp52

Digital and AI: Driving Industry Performance
Leading research and innovation ecosystems
The Grand Est region benefits from strong resources and talent enabling the development of numerous AI applications in fields such as healthcare and industry. Its unique geographical position also gives it a key role at both Franco‑German and European levels.
Key figures for industrial research in Grand Est
- More than 400 scientists and 400 PhDs fully dedicated to artificial intelligence
- Cross‑border partnerships already underway: DFKI, Saarland University, Clinnova (Luxembourg)
- Participation in major European university networks: EUCOR, EPICUR, Eureca‑Pro, UniGR
- A regional innovation ecosystem with strong AI expertise for healthcare and industry
- Leading academic chairs and joint research programs: National Institute for Research in Digital Science and Technology, SDIA Chair, AIARD
Universities committed to training the AI talent of tomorrow
The region’s main universities now offer advanced programs dedicated to AI. These include:

University of Strasbourg:
Master’s programs in AI – 15 research teams (170 researchers) and 130 PhDs currently in progress
University of Lorraine: 9 specialized AI master’s programs – 18 research teams – 104 PhD candidates
University of Technology of Troyes (UTT): 4 AI master’s programs – 4 research teams and 74 researchers
IA Grand Est ENACT
IA Grand Est ENACT aims to position the Grand Est Region as a European leader in artificial intelligence by structuring and strengthening the ecosystems of training, research, and innovation.
Goals :
- Double the total number of students enrolled in high‑level AI programs.
- Support these training programs by facilitating the development of practical applications, especially through data challenges and hackathons carried out in collaboration with industry, and embedded within ethical and legal training frameworks.
Quantified targets for 2030
At the heart of collaborative research between industry and academia
Eastern France relies on a dynamic ecosystem where laboratories, technology platforms, and innovation spaces work closely with businesses. This environment promotes the joint development of projects in artificial intelligence, robotics, imaging, and the industry of the future. The structures presented below illustrate this complementarity between academic research and industrial needs.
IRIMAS – Université de Haute-Alsace
This interdisciplinary institute brings together all research in mathematics, computer science, electronics, electrical engineering, automation, and signal and image processing at the University of Haute-Alsace, particularly around the development of a platform dedicated to autonomous vehicles.
Creativ’Lab Platform
The Lorraine Laboratory for Research in Computer Science and its Applications (Loria), UMR 7503, bringing together the CNRS, the University of Lorraine, CentraleSupélec, and Inria, has been conducting fundamental and applied research in computer science since 1997.
Le Loria
This is a platform developed by the Loria laboratory (UMR 7503) dedicated to robotics, cyber-physical systems, and human-machine interactions, developed in partnership with Inria, the CNRS, and the University of Lorraine.
Icube
The laboratory brings together two scientific communities at the interface between the digital and physical worlds, giving it a unique configuration. United by imaging, ICube focuses its applications on engineering for health, the environment, and sustainable development. Researchers there engage in extensive partnerships with start-ups, SMEs, mid-cap companies, and large groups in France and internationally.
Digital Lab
This is a research and development laboratory that integrates technologies aimed at improving the reliability, safety, and operational efficiency of various production processes, particularly in the steel/iron industry.
Englab by T&S
The Strasbourg-based integrator is currently developing an experimental production line that combines human-machine collaboration, artificial intelligence, and automation to find optimization solutions in manufacturing processes.
✈️Projektausruf – Entwicklungs-fläche – Flughafen Straßburg
Der Flughafen Straßburg startet einen Projektausruf, um ein Unternehmen oder einen Wirtschaftsteilnehmer zu identifizieren, der seine Tätigkeit auf einem entwickelbaren Grundstück von rund 4 Hektar am Haupteingang der Flughafenplattform entwickeln möchte.
📅Einreichungsfrist: 30. März 2026 – 12:00 Uhr (MEZ)

Französische und internationale Industrieführer
Renault, Stellantis, Total, Faurecia, Valéo, Magna, Schaeffler, SEW, Hanon, Kuhn, Merck, Lilly, Novartis, Liebherr, Continental, Mercedes, INEOS, Nestlé, …
Erreichbarkeit der europäischen Märkte!
Internationale Konzerne haben sich für Ostfrankreich entschieden, um eine Plattform für den großen europäischen Markt zu haben, dank der zentralen Lage der Region und ihrer sprachlichen und kulturellen Ressourcen.
Ein dichtes, diversifiziertes und dynamisches Netz von Dienstleistern und Subunternehmern
Die Automobilindustrie, die Eisenbahn, die Agrarindustrie, die Chemie- und Pharmaindustrie, die Energiewirtschaft usw. bilden dynamische Cluster, die große Konzerne, ETIs und KMUs vereinen, die ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Ökosystem von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen vorfinden.
Dichte und moderne Infrastrukturen
Die Schienen-, Luft-, Straßen-, Wasser- (Rhein-Mosel) und Glasfasernetze bieten den Unternehmen die besten Möglichkeiten zu den besten Kosten! Die Einführung von 5G hat in mehreren Städten begonnen, und die Stromkosten sind die wettbewerbsfähigsten in Europa.
Verfügbare Talente
5 Universitäten und 30 Ingenieurschulen beherbergen mehr als 200.000 Studenten und 12.000 Forscher, die es den Unternehmen ermöglichen, mit Unterstützung der öffentlichen Hand zu innovieren (Steuergutschrift für Forschung, Beihilfen für kollaborative Innovation, Ausbildungsbeihilfen, …). Die Lehrlingsausbildung in den Unternehmen erleichtert die Integration junger Menschen.
Eine “unternehmensfreundliche” öffentliche Politik
Der Staat und die Gebietskörperschaften haben Steuer- und Sozialreformen sowie Anreizprogramme durchgeführt, um die Ansiedlung und Entwicklung von internationalen Unternehmen zu fördern. Diese öffentlichen Maßnahmen tragen zur Stärkung der Industrie in Frankreich bei.
Daten zur Industrie in der Region Ostfrankreich
Anteil der Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen – Ostfrankreich / Provinz Frankreich ohne Île de France :
- Metallindustrie: 141 555 im Jahr 2019, d. h. 12,2 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France.
- Nahrungsmittelindustrie: 30 322 bzw. 9,5% der französischen abhängig Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France
- Chemie: 17 333 bzw. 9,5 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de FranceKunststoffverarbeitung: 15 328 bzw. 10,4 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France
- Papier und Pappe: 10 889 bzw. 19,4 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France
- Textil: 9 644 bzw. 11,3 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France
- Druckerei: 4 785 bzw. 11,3% der französischen abhängig Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France.
- Industrielle Tätigkeiten insgesamt: 229 856 bzw. 11,5% der französischen abhängig Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France.
- Alle Sektoren zusammen: 1 382 351 oder 10,2 % der französischen Beschäftigten in diesem Sektor exkl. Île de France
Quelle : L’industrie en Grand Est, Tableaux de bord | Décembre 2020, OREF
Gesamtexporte Ostfrankreichs im Jahr 2018: 64,7 Milliarden Euro – die Industrie macht 96,3 % der Gesamtexporte aus. Darunter:
- Mechanische Ausrüstungen, Elektro-, Elektronik- und Informatikmaterial: 13,8 Milliarden Euro – 15,4% (drittgrößte Exportregion auf nationaler Ebene).
- Transportmittel: 12 Milliarden Euro – 10,7% (drittgrößter Exporteur auf nationaler Ebene).
- Produkte der Nahrungsmittelindustrie: 7,3 Milliarden Euro – 10,7% (1. Rang landesweit).
- Alle Industriesektoren: 62,3 Milliarden Euro – 13,6% (2. nationaler Rang).
- Sonstige Industrieprodukte: 29 Milliarden Euro – 15,1% (3. Platz national)
- Untersektor “Sonstige Industrieerzeugnisse”: 29 Milliarden Euro – 15,1 %, drittgrößter Sektor in Frankreich. Davon:
- Metallerzeugnisse und Metallprodukte = 9,5%.
- Chemische Erzeugnisse, Parfüms und Kosmetika = 9,5%.
- Pharmazeutische Erzeugnisse = 7,7%.
- Textilien, Bekleidung, Leder und Schuhe = 5,7%.
- Gummi- und Kunststoffwaren, verschiedene Mineralprodukte = 4,6%.
- Holz, Papier und Pappe = 3,2
- Sonstige Industrieerzeugnisse = 44,9%
Quelle : Les entreprises du Grand Est à l’international – Observatoire Régional du Commerce International Données 2018 CCI GRAND EST
Gewicht von Unternehmen mit ausländischem Kapital in Ostfrankreich / in der Industrie
Etwa 2 500 Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen mit mehr als 135 000 Beschäftigten sind in der Region Ostfrankreich vertreten.
18 % der Beschäftigung in der Region Ostfrankreich hängt von Unternehmen mit ausländischem Kapital ab (1. Region)
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Aufruf zur Interessenbekundung – Hafengelände Ottmarsheim, ein bedeutender Logistikstandort in Europa (68)
Beschreibung:
EURO RHEIN PORTS startet einen Aufruf zur Interessenbekundung (AMI), um neue Logistik-, Industrie- oder Mischprojekte zu identifizieren, die direkt an die Wasserstraße im Herzen des Hafens von Ottmarsheim angebunden sind…Projektausruf – Entwicklungsfläche auf dem Flughafen Straßburg (Frankreich)
Beschreibung:
Der Flughafen Straßburg startet einen Projektausruf, um ein Unternehmen oder einen Wirtschaftsteilnehmer zu identifizieren, der seine Tätigkeit auf einem entwickelbaren Grundstück von rund 4 Hektar am Haupteingang der Flughafenplattform entwickeln…












